„Brand durch Explosion im Gebäude, mehrere Personen vermisst“ , so lautete die
Einsatzmeldung zur groß angelegten Abschnittsübung, die vergangenen Samstag am
Achensee stattfand. Die Alarmierung erfolgte um 13:58 Uhr.
In diesem Jahr wurde die Übung von der FF Eben am Achensee ausgerichtet. Ziel war es,
das Zusammenspiel mehrerer Feuerwehren unter möglichst realistischen Bedingungen
zu trainieren.
Angenommen wurde eine Explosion in der Abbundhalle einer Zimmerei, die in weiterer
Folge einen Brand auslöste. Insgesamt galten 13 Personen als vermisst.
Es standen 7 Feuerwehren mit 15 Fahrzeugen und 84 Mann im Einsatz.
Die Einsatzleitung übernahm der Kommandant der Feuerwehr Eben, Daniel Paulitsch, mit
Unterstützung des Abschnittskommandanten Achental, Helmut Künig. Im Fokus stand
die Menschenrettung: Mehrere Atemschutztrupps waren im Einsatz, um vermisste
Personen in der stark verrauchten Halle zu lokalisieren und zu bergen. So musste unter
anderem eine unter einem Stapler eingeklemmte Person schonend befreit werden.
Zusätzlich galt es, eine Person aus einer Hackmaschine zu retten sowie eine
anspruchsvolle Tiefenbergung durchzuführen. Dafür wurde die Feuerwehr Schwaz mit
dem SRF eingesetzt. Darüber hinaus mussten Personen vom Dach eines Spänesilos
gerettet sowie eine weitere Person aus exponierter Lage geborgen werden. Unterstützung
erhielten die Einsatzkräfte dabei von der Feuerwehr Jenbach mit der Teleskopmastbühne.
Diese Aufgaben erforderten präzises Arbeiten und ein hohes Maß an Abstimmung
zwischen den eingesetzten Kräften.
Parallel zu den Rettungsmaßnahmen wurde eine umfassende Wasserversorgung
aufgebaut, um den Brand zu bekämpfen und umliegende Gebäude zu schützen. Aufgrund
der Lage wurde zusätzlich die Bezirkszentrale Schwaz nachalarmiert, um die
Einsatzleitung zu unterstützen.
Auch das Rote Kreuz war mit 2 Fahrzeugen und 6 Einsatzkräften vor Ort und übernahm die
Versorgung der Verletzten.
Unter der Beobachtung des Bezirks-Feuerwehrinspektors Stefan Geisler sowie des
Bezirks-Feuerwehrkommandant Stellvertreters Herbert Eibl konnten alle
Übungsszenarien erfolgreich abgearbeitet werden. Die Übung bot allen Beteiligten eine
wertvolle Möglichkeit, ihr Können unter realistischen Bedingungen zu trainieren. Die
Abschnittsübung am Achensee zeigte eindrucksvoll, wie entscheidend eine
funktionierende Zusammenarbeit, klare Kommunikation und eine strukturierte
Einsatzführung sind.
Ein großes Lob an die FF Eben am Achensee für die hervorragende Vorbereitung und
Durchführung dieser Übung!
Bericht: ÖA Theresa Künig




























